23. August 2016

Radio-Interview live

Am Mittwoch, 24. August, bin ich live im Radio.
Ich werde Fragen beantworten zu meinem Leben, den Wölfen und meinem Motto "Lebe deinen Traum".

24. August 2016, 9:07 bis 10:00 Uhr.
Deutschlandradio Kultur "Im Gespräch"


Die Sendung wird danach auch zum Download online gestellt.

Wir hören uns ...
(Foto: doomu - Fotolia.com)

Hier der Link für den Podcast zum Nachhören 
 

21. Juli 2016

Sommerzeit – Auszeit – Schreibzeit

Es ist mal wieder Sommer! Überraschung! Der Sommer kommt jedes Jahr genauso „plötzlich“ wie Weihnachten.

Bei uns in Hessen haben die Ferien begonnen und es ist deutlich ruhiger auf den Straßen. Wenn es heiß ist, flüchte ich mich meist in den Garten und schreibe dort in meiner Gartenhütte oder am kleinen Teich. Der WLAN reicht bis hierher – leider, denn so bin ich immer wieder in Versuchung, mal eben schnell die Mails zu checken. Und schon ist wieder eine Stunde vorbei. Aber zum Glück gibt es auch einen Aus-Knopf für WLAN an der FritzBox.

Beim Schreiben wird es jetzt eng. Der erste Abgabetermin für das nächste Buch rückt näher. Also muss ich jetzt endlich einmal anfangen, Prioritäten zu setzen und das Multitasking zu reduzieren. Aktuelle Wolfsmeldungen werden darum für die nächsten sechs Wochen auf ein absolutes Minimum reduziert. Der Newsletter fällt ins Sommerloch und geht baden. Was es noch Wichtiges zu sagen gibt, werde ich auf meine Google+ Seite einstellen. Und auch auf diesem Autorenblog wird es ruhiger werden.

Kurzum – ich nehme mir eine Auszeit zum intensiven Schreiben und werde bis Ende August nur noch sehr eingeschränkt erreichbar sein. Ich bitte um Nachsicht und Geduld. Ihr dürft euch dafür auf das nächste Buch freuen, das ich euch nach der Sommerpause zumindest schon im Cover vorstellen werde.

Auszeit mit meiner kreativen Helferin (Foto © Elli Radinger) 

20. Juli 2016

21. Juni 2016

Wer Bücher liest, verdient später 21 Prozent mehr

Die Liebe zur Literatur gilt meist als brotlos. Doch jetzt soll eine internationale Studie belegen: Wer in der Jugend viel liest, ist später reicher. Es kommt allerdings auf die Zahl der Bücher an.

Lesen macht reich. Dabei ist es irrelevant, welche Bücher man liest.

Hier der Artikel aus der WELT

(Foto: adistock - Fotolia)

 

29. Mai 2016

Rezension: Die Schöpfer der Wanderhure

Die Schöpfer der Wanderhure
Iny Lorentz im Gespräch

Peter Lückemeier
Knaur, 2016
192 Seiten
ISBN 978-3426653791
14,99 €

Hier könnt ihr das Buch bestellen

Inhalt
Unzählige Bestsellerplatzierungen, höchst erfolgreiche Romanverfilmungen, Bühnenfassungen, die ein breites Publikum begeistern – Iny Lorentz ist ein Phänomen, das Millionen Menschen in den Bann zieht. Wie aber lässt sich dieses Phänomen erklären? Was ist das Geheimnis des Erfolgs von Iny Lorentz? Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert der FAZ-Journalist Peter Lückemeier, der das Autorenpaar befragt und ihm erstaunliche Antworten entlockt hat.

Rezension
„Die Wanderhure“ ist der Titel eines Bestsellers von Iny Lorentz, der mehr als zwei Millionen Mal verkauft wurde. Der Film hat Millionen Fernsehzuschauer begeistert. Trotzdem war ich anfangs skeptisch, als ich vom neuen Buch „Die Schöpfer der Wanderhure“ las. Noch einer, der damit Geld verdienen will? Mitnichten!
Peter Lückemeiers Interview mit dem Autorenduo Iny Klocke und Elmar Wohlrath bietet über 192 Seiten spannende Unterhaltung mit Lernfaktor. Ich gestehe, ich lese nur selten historische Romane, habe mir jedoch die „Wanderhure“ als Film angeschaut und war begeistert. (Okay, ich hab grad eure Auswanderer-Trilogie bestellt.) Ich kenne Iny Lorentz als Autorenkollegen und bewundere beide als authentische, natürliche Persönlichkeiten. Außerdem beneide ich sie um ihre Disziplin und ihren Fleiß.
Peter Lückemeiers Buch gibt einen tiefen Einblick in das Leben und Schaffen der Autoren. Wir erfahren, wie sie zum Schreiben kamen, woher sie Ideen bekommen und wie sie arbeiten. Wir Autoren sind immer auf der Suche nach der „Bestsellerformel“. Iny Lorentz gibt sie, wenn sie auf die Frage des Autors was einen erfolgreichen Schriftsteller ausmache, antworten: „Er setzt sich hin und schreibt. Um etwas aus eigener Kraft zu schaffen, muss man erst einmal etwas tun.“ So einfach und doch so wahr.
Zugegeben, die Idee des Verlags, aus ihren beiden Erfolgsautoren und dem Bestseller „Wanderhure“ eine Art „Making of“ zu machen, ist ein genialer Schachzug. Denn lesen werden das Buch nicht nur Fans von Iny Lorentz, sondern auch Fans der „Wanderhure“ ebenso wie Autorenkollegen, denn gerade diese lernen durch das Interview mehr über das Schreiben als von einem Schreibratgeber oder ein Seminar. Zehn Seiten täglich schreiben und dann erst ins Internet, intensive Recherche, der Umgang mit Kritik, die Arbeit von Verlagen – hier finden nicht nur Anfänger Anregungen und Inspiration.
„Die Leser wollen sich entspannen und kein wissenschaftliches Werk lesen. Sie wollen die Romane lesen und ihre Freude daran haben. Wenn sie nebenher ein bisschen lernen, ist das schön, aber kein Muss. Wir schreiben in erster Linie zur Unterhaltung.“ Diese leserfreundliche Einstellung ist es, die Iny Lorentz so erfolgreich machen.
Ihre Bescheidenheit, Authentizität und leidenschaftliche Besessenheit zum Lesen und Schreiben macht sie zum sympathischsten Autorenduo, das ich kenne.
Peter Lückemeier gibt uns mit seinem Buch das Gefühl, mit Iny Lorentz beim Kaffeeplausch zu sitzen. Seine einfühlsamen Fragen und die offenen Antworten der Autoren machen „Die Schöpfer der Wanderhure“ zu einem großen Lesegenuss.
Als Autorin und Leserin zahlreicher Schreibratgeber steht dieses Buch für mich in seiner Klarheit und Einfachheit direkt neben Stephen Kings "Das Leben und das Schreiben" und bekommt das Prädikat: absolut empfehlenswert! (ehr)


25. Mai 2016

Gelesen, freigelassen, glücklich gemacht

Heute habe ich mich an eine alte Leidenschaft erinnert: das Bookcrossing.
Beim Aufräumen meines neuen Büros stolperte ich immer wieder über den Stapel längst gelesener Bücher, die schon von allen Nachbarn und Freunden ausgeliehen worden aber zu schade waren, um sie in die Papiertonne zu geben. Dann fielen mir ein paar Aufkleber der Bookcrossers in die Hände.
Vor einer gefühlten Ewigkeit hatte ich durch das „Freilassen“ meiner Bücher ordentlich Platz im Bücherschrank gemacht. Warum nicht auch jetzt?
Ich nahm mir meinen Bücherstapel vor und registrierte unter meinem Namen jedes einzelne Buch. Die Identifizierungsnummer, die ich erhielt, trug ich in das Buch ein. Dann klebte ich fein säuberlich gut sichtbar auf das Cover den Aufkleber „Nimm mich, lies mich, lass mich frei“. Und schon konnte es losgehen.

Buch auf Reisen
In unserem örtlichen Einkaufszentrum verteilte ich die Bücher wie bunte Eier am Ostersonntag - hier auf einen Cafétisch, dort auf eine Bank, das alles möglichst unauffällig. Manchmal wurde ich beobachtet, aber niemand rief mir nach „Hey, Sie haben was vergessen“. Ein Rentner sah mir zu, wartete, bis ich um die Ecke war, setze sich dezent neben mein Buch auf die Bank, zog es vorsichtig zu sich. Dann blickte er auf das Buch, nahm es in die Hand, blätterte darin, las die Information, legte es wieder auf die Bank. Wollte aufstehen und weggehen, blieb dann doch sitzen, griff erneut das Buch und begann zu lesen. Na also, geht doch!
Man kann sich als Bookcrosser auch mit Gleichgesinnten treffen und Bücher direkt austauschen. Das hab ich ein paar Mal gemacht. Einmal saßen wir in einem griechischen Lokal. Zehn begeisterte Leser. Der Tisch bog sich unter unseren Büchern. Am Ende verteilten wir die restlichen Bücher auf freien Tischen. Ein paar junge Leute sprachen uns an: „Ihr hab eure Bücher vergessen!“ Wir sagten, dass wir die Bücher auf Reisen schicken und sie sie gerne behalten dürfen.
„Wie? Echt? Umsonst?“
„Ja, umsonst! Viel Spaß damit.“
Kurze Zeit später saß die kleine Gruppe am Tisch und war plötzlich mit den Büchern beschäftigt statt mit dem iPhone. Wissend lächelten wir uns an. Die Magie der Bücher. Manchmal ist sie doch noch da.

Diebstahl umgekehrt
Beim Freilassen der Bücher hat man oft das Gefühl, etwas Verbotenes zu tun. Es ist fast so wie Schule schwänzen. Aufregend und dabei doch ganz legal. Auf der Webseite der Bookcrosser kann man eintragen, wo genau man das Buch hinterlassen hat. Eine solche Ankündigung kann bei sehr begehrten Büchern schon zu einem „Run“ auf die Literatur führen. Die literarischen „Geocacher“ gehen auf die Jagd. Ich habe einmal ein Buch bei IKEA freigelassen und als Ort angegeben: „ein Kühlschrank in der Möbelausstellung.“ Auch dieses Buch wurde gefunden.

Bücher verbinden
Es macht Spaß, Bücher freizulassen. Der Finder kann „sein“ Buch im Internet nachschauen und einen Kommentar hinterlassen. Eines meiner Bücher, das ich auf dem Frankfurter Flughafen liegen gelassen hatte, ist tatsächlich auf Reisen gegangen. Ich konnte seinen Weg verfolgen in die USA und später nach Australien.
Übrigens sollen manche Self-Publisher das Bookcrossing sogar nutzen, um mehr Menschen auf ihre Bücher aufmerksam zu machen:-))

Und nun wünsche ich euch viel Spaß dabei, eure Bücher auf Reisen zu schicken.

Hier geht’s zur Webseite von Bookcrossing

Und hier seht ihr ein Video, wie’s geht

23. Mai 2016

Vortrag in den Vogesen

Ich war am Wochenende zu einem Wolfsvortrag beim Malinois-Zwingertreffen in der Auberge La Champagne eingeladen. Ein traumhaftes Gelände in den Südvogesen, das für jeden Hundefreund einen Urlaub wert ist. Ich bin ein großer Mainois-Fan und bewundere diese schönen und intelligenten Hunde, wenngleich ich selbst mit so einem Hund hoffnungslos überfordert wäre. Da entspricht doch meine Kuschel-Labbi-Maus eher meinem Charakter  :-))
Hier noch einmal ganz offiziell mein Dank an das Team um Mäggy und Priska und an alle Teilnehmer (inkl. die 65 Hunde). Der Vortrag hat mir großen Spaß gemacht. Gerne sehen wir uns wieder.
Hier noch ein paar Fotos der Hunde.